Vor Leipzigs Toren, dort wo Wald und Wiesen
der Elster Bett mit frischem Grün umschließen,
da treibt seit Jahrhunderten von Jahren rege
des Wassers starke, doch gezähmte Macht,
daß Rad und Stein sich froh im Kreise bewege,
ein Mühlrad ruhelos bei Tag und Nacht.
Das Alte ist gestürzt und neues Leben
hat kraftvoll ihm ein andres Bild gegeben.
Wo einst das emsige Geklapper tönte,
klingt heute der Turbinen dunkler Gang.

Wo Steine mahlen, Hämmerklang erdröhnte,
summt jetzt der Walzenmühle weicher Klang.